April 2006

Im Wiener Straflandesgericht ist ein 50-jähriger Mann, er war Offizier beim Bundesheer, vom Vorwurf der „Fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen“ freigesprochen worden. Der Mann hatte in Wien-Hernals seinen Nachbarn erschossen. Der Richter billigte ihm zu, in Notwehr gehandelt zu haben. Dem Offizier machten vor allem die nächtlichen Lärmattacken des direkt über ihm wohnenden Mannes zu schaffen. Am Tag der Tat, gegen  06.35 Uhr, klopfte der Offizier gegen die Tür des Lärmerregers. Der hatte wieder einmal in voller Lautstärke Musik gespielt. Plötzlich riss der Störenfried seine Wohnungstür auf und lief auf den 50-Jährigen zu, wobei er eine 70 Zentimeter lange Eisenstange schwang und „I derschlag‘ di! I hau dir den Schädel ein!“ rief. Der Offizier machte daraufhin von seiner Schusswaffe Gebrauch, die er beim Verlassen seiner Wohnung eingesteckt hatte.

Quelle: ORF-Online, 16. 03. 2007, http://wien.orf.at/stories/172253/

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