Dezember 1994

Im Zuge einer tätlichen Auseinandersetzung hatte Rainer L. einen Gegner durch Abgabe eines Schusses mit einem Revolver schwer verletzt. In der Folge verfolgte ihn Joachim W. mit einem ca. 80 cm langen Samuraischwert bis auf die Fahrbahn der vorbeiführenden Straße. Nach einer Fluchtstrecke von etwa 40 Meter wandte sich Rainer L. um und schoss zweimal auf den Verfolger. Hans Joachim W. erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Der diesbezügliche Schuldspruch durch das LG für Strafsachen Wien wurde am 19. 3. 1996 vom OGH aufgehoben. Dem Schützen wurde vom OGH Notwehr zugebilligt.

Quelle: OGH vom 19.3.1996, 14Os180/95

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